Steinküsten, die schroff ins Meer hinabfallen. Tiefblaues Wasser, saftig grüne Hügel und dazwischen jene berühmten bunten Örtchen, in denen sich farbenfrohe Häuschen aneinanderlehnen. Um genau diese Ortschaften soll es heute gehen: Ich habe für dich die schönsten Dörfer am Meer in Ligurien zusammengestellt.
1. Portofino – berühmter Küstenort an der Riviera

Portofino – berühmter Küstenort an der Riviera
Beginnen wir mit dem wohl berühmtesten Dorf an der italienischen Riviera: Portofino. Rund um den kleinen natürlichen Hafen, in dem sich Yachten aus der ganzen Welt einfinden, reihen sich schmale, pastellfarbene Häuser aneinander und bilden einen bunten Kontrast zum Grün der Hügel und dem Türkis des Meeres. Ich würde dir empfehlen, einen kleinen Spaziergang vom Ort aus zum Leuchtturm zu machen, von dem aus du einen wunderbaren Blick auf Portofino und das Meer hast. Dort gibt es auch eine kleine Bar („Al Faro“) mit einzigartiger Aussicht.
Tipp: Parkplätze sind in Portofino Mangelware. Ich würde dir daher empfehlen, mit dem Bus von Santa Margherita Ligure oder mit der Fähre, ebenfalls von Santa Margherita Ligure oder Rapallo anzureisen.
2. Camogli – farbenfrohes Fischerdorf

Camogli begeistert ebenfalls mit bunten Häuserfassaden, ist aber etwas größer und vor allem deutlich ruhiger als Portofino. Hier kann man die lange Strandpromenade entlangspazieren und das authentischen italienischen Flair des Ortes genießen.
Tipp:
Etwas oberhalb des Ortskerns (zu Fuß ein ziemlicher Hatsch bergaufwärts, besser den Bus nehmen ;)) befindet sich der Ortsteil San Rocco. Er ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und man hat von dort eine spektakuläre Aussicht aufs Meer. Im Sommer bietet sich ein Aperitivo bei „Dai Muagetti“ an, wo man einen der schönsten Sonnenuntergänge genießen kann. Am besten vorher reservieren!
3. San Fruttuoso – Kloster in abgeschiedener Bucht

Zwischen den beiden bereits genannten Orten Camogli und Portofino liegt eine kleine Bucht, die nur mit dem Boot oder zu Fuß erreichbar ist, und darin ein ehemaliges Kloster: San Fruttuoso. San Fruttuoso ist eines meiner liebsten Ausflugsziele an der ligurischen Küste. Die Bucht ist nur zu Fuß oder mit der Fähre erreichbar. Perfekt finde daher die Kombination hinzuwandern, dort ins Wasser zu hüpfen und anschließend mit der Fähre zurückzufahren.
Tipp: Wenn du hinwanderst, checke zuerst die Fährzeiten. Denn manchmal fährt sie aufgrund des Wetters oder der Wellen gar nicht oder stellt den Betrieb früher ein – und du müsstest am Ende wieder den ganzen Weg zurücklaufen.
4. Sestri Levante – der ideale Badeort

Sestri Levante ist kein kleines, beschauliches Örtchen wie die anderen, sondern schon eher eine Kleinstadt. Ich habe es aber trotzdem mit in diese Aufzählung genommen, weil es auf jeden Fall einen Besuch wert ist und vor allem ein toller Badeort ist. Zum Baden würde ich dir auf jeden Fall die Baia del Silenzio empfehlen. Das ist die kleine, auf dem Bild abgebildete Bucht, die besonders früh morgens noch ruhig und wunderschön ist!
Cinque Terre – die fünf berühmtesten Dörfer Italiens

Last but not least – die Cinque Terre! Wie der Name schon sagt, sind es genau genommen fünf Dörfer und alle sind einen Besuch wert. Fast alle Italienreiseführer in meinem Bücherregal haben eines dieser Orte auf dem Cover. Sie sind wohl das bekannteste Fotomotiv Liguriens!
Die Cinque Terres bestehen aus:
- Monterosso
- Vernazza
- Corniglia
- Manarola
- Riomaggiore
Tipp: Wenn du die Cinque-Terre besuchen willst, habe ich dir natürlich einen kleinen Guide zusammengestellt, den findest du hier.
